Der Filmtipp zu Ostern

Im Mittelpunkt der facettenreichen Coming-of-Age-Geschichte steht Greg, der als passionierter Amateurfilmer mit seinem „Arbeitskollegen“ Earl schon 42 Filme gedreht hat, die alle nach dem Vorbild bekannter Arthouse-Klassiker entstanden sind. Auf Anraten seiner Mutter soll er sich mehr um eine kranke Mitschülerin kümmern, die an Leukämie schwer erkrankte Rachel. Natürlich hat er anfangs keine Ahnung, wie er mit ihr und ihrer Krankheit umgehen soll, doch aus der anfänglichen Pflichtübung entwickelt sich bald eine tiefe Freundschaft, mit der nicht nur Rachel ihr Schicksal besser meistert sondern auch Greg entdeckt, dass es außer seiner Leidenschaft zum Film auch echte Menschen und große Gefühle gibt.

Mit rhetorischen Kunstgriffen wie den Off Kommentaren, in denen Greg seinen Reifungsprozess selbst begleitet, gelingt es dem Regisseur Alfonso Gomez-Rejon, existenziellen und philosophischen Fragen nach dem Sinn des Lebens, dem Tod und dem Sterben mit geradezu spielerischer Leichtigkeit nachzugehen.

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