Unser Filmtipp im Sommer

Schneewittchen im Spanien der 1920er Jahre: Torero Antonio Villalta ist der größte Star der Stierkampfarena. Als er lebensgefährlich vom Stier verletzt wird, setzen bei seiner Frau frühzeitige Wehen ein, sie stirbt bei der Geburt von Tochter Carmen. Fortan sitzt der einstige Star im Rollstuhl, das Kind will er aus Gram nicht sehen. Carmen wächst bis zu deren Tod bei der liebevollen Großmutter auf, muss dann jedoch ins Vaterhaus zurückkehren. Dort misshandelt die böse Stiefmutter Encarna das Mädchen und verbietet jeden Kontakt zum Vater. Doch die aufgeweckte Carmen baut heimlich eine Beziehung zu dem tieftraurigen Vater auf, der seine Tochter schließlich in die Kunst des Stierkampfes einweist. Nach einem Anschlag durch die Stiefmutter erwacht Carmen ohne Gedächtnis im Wald und schließt sich einer Gruppe Vagabunden an. Die kleinwüchsige siebenköpfige Truppe verdient sich ihr Geld als Zwergen-Toreros. Carmen nennen sie liebevoll „Blancanieves“, Schneewittchen. Bald wird Carmen zum Star der kleinen Stiefkämpfer.

In berauschend schönen Bildern, mit Flamencoeinlagen, überlebensgroßen Gefühlen, skurrilem Humor und einem bittersüßen Ende, das wider Erwarten in der Realität landet, wird das Märchen von Schneewittchen wieder einmal neu erzählt.

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