Bundesfestival Video 2011

Faszination des Filmemachens verbindet Generationen zwischen 5 und 95 Jahren

Im Juni wird Gera für drei Tage zum Mekka der Nachwuchsfilmer
– selbst produzieren, präsentieren und mit anderen
diskutieren fördern medienkompetentes Handeln

Remscheid, 3. Mai 2011 – Vom 17. bis 19. Juni werden sich über 150
der besten jungen Nachwuchsfilmemacher sowie ältere Filmamateure
zum Bundesfestival Video in Gera treffen. Das Bundesfestival Video
bildet jährlich das Finale der beiden bundesweiten Filmwettbewerbe
‚Deutscher Jugendvideopreis’ und ‚Video der Generationen’. Dabei
sind die Filmemacher aufgerufen, sich mit ihren aktuellen
Produktionen einer Fachjury bzw. einem kritischen Publikum zu
stellen. Die Wettbewerbe verfolgen dabei filmkulturelle und medienpädagogische
Ziele.
Seit 1988 stiftet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend den ‚Deutschen Jugendvideopreis’ – seinerzeit unter dem
Namen ‚Jugend und Video’ ins Leben gerufen. Von Beginn an war das
Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) mit Konzeption
und Durchführung beauftragt. Heute zählt der ‚Deutsche Jugendvideopreis’
zu den bedeutendsten Jugendmedienwettbewerben, an dem seit
1988 weit über 60.000 Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von
25 Jahren teilgenommen haben.
Zehn Jahre später und vor dem Hintergrund eines sich abzeichnenden
demografischen Wandels wurde die Konzeption eines Forums unter
dem Titel ‚Video der Generationen’ mit dem Ziel entwickelt, das Verbindende
zwischen den Generationen zu suchen, Unterschiede zu
thematisieren, und einen respektvolleren Umgang von Jung und Alt
durch gemeinsame Medienproduktionen zu fördern. Der Wettbewerb
richtet sich an Teilnehmende über 50 Jahre und an gemischte Teams
aus Jugendlichen und älteren Filmemachern.
Das Bundesministerium und das KJF wollen mit beiden Wettbewerben
Kinder, Jugendliche und Senioren motivieren, selbst die Kamera zur
Hand zu nehmen und eigene Lebensperspektiven filmisch darzustellen.
Aktiv Gestaltende setzen sich selbstbewusst und kritisch mit
Medien auseinander. Sie entwickeln dabei u. a. einen differenzierteren
Blick auf die mediale Welt und lernen, ihren individuellen Bedürfnissen
und Sichtweisen filmisch Ausdruck zu verleihen.
Dabei liefern beide Altersgruppen in der Regel keine Kopien vorhandener
Stoffe ab. Vielmehr schaffen sie ganz bewusst eigene
Werke, die jeweils individuelle Erfahrungen und Gedanken widerspiegeln

Festivalinformationen
Kinder- und Jugendfilmzentrum
in Deutschland (KJF)
Christian Exner
Fon 0 21 91.79 42 32
exner@kjf.de
Pressekontakt
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Marko Junghänel
Fon 089.74 38 96 57
junghaenel@kjf.de

Infos: www.kjf.de | www.jugendvideopreis.de | www.video-der-generationen.de

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