Frische Filme braucht das Land!

Frische Filme braucht das Land!

Bundesfestival Video zeigt die erfolgreichsten Produktionen der Wettbewerbe „Deutscher Jugendvideopreis“ und „Video der Generationen“, Preise für die ‚Besten der Besten‘ werden 2014 in Halle/S. vergeben

Remscheid, 8. April 2014 – Die knapp 40 Filme, die für das diesjährige Bundesfestival Video in Halle/S. nominiert sind, verdienen ausnahmslos das Prädikat „Besonders wertvoll“. Unter mehr als 767 Einsendungen zu den beiden bundesweiten Medienwettbewerben „Deutscher Jugendvideopreis“ und „Video der Generationen“ haben sich diese Produktionen für das Finale in Sachsen-Anhalt durchgesetzt.

Seit 1988 – dem Gründungsjahr des „Deutschen Jugendvideopreises“ – haben mehrere zehntausend Regisseure aus dem nicht-kommerziellen Bereich ihre Filme den Jurys vorgelegt. 1998 bekam der Deutsche Jugendvideopreis mit „Video der Generationen“ einen Partner. Was bei video-begeisterten Kindern und Jugendlichen so viel Anklang fand, das sollte auch kreativen Filmemachern ab 50 Jahren sowie gemischt besetzte Teams aus Jung und Alt angeboten werden. Zusammen konnte bis heute damit eine Teilnehmerzahl von über 75.000 verbucht werden. Sowohl in Reichweite als auch Qualität der Filme gehören die beiden Wettbewerbe damit zu den bedeutendsten Medien- und Kulturveranstaltungen Deutschlands.

Während des jährlich stattfindenden Bundesfestival Video werden die nominierten Filme dem Publikum präsentiert und durch Fachjurys geehrt. In den verschiedenen Kategorien des „Deutschen Jugendvideopreises“ werden Preise im Gesamtwert von 13.000 Euro vergeben. Im Wettbewerb „Video der Generationen“ stehen insgesamt 6.000 Euro als Preisgelder zur Verfügung.

Seit dem Start der beiden bundesweiten Wettbewerbe zeichnet das Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) mit Sitz im nordrhein-westfälischen Remscheid für die Durchführung der Wettbewerbe und des Festivals verantwortlich. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist Preisstifter und Förderer des Projekts, das sich insbesondere durch seine filmkulturelle Breitenförderung auszeichnet und das Medienbewusstsein junger und älterer Menschen schärft.

Der konzeptionelle Ansatz der Wettbewerbe liegt für das KJF in einer handlungsorientierten Medienpädagogik, die das selbstbestimmte und künstlerisch-kritische Erleben und Handeln von jüngeren und älteren Filmemachern ermöglicht und unterstützt. Medienbegeisterten soll im Prozess des eigenverantwortlichen Erstellens audiovisueller Medien die Möglichkeit geboten werden, eigene Weltsichten, Standpunkte und Bedürfnisse zu formulieren und kreativ zum Ausdruck zu bringen.

Aktive Medienarbeit wird dabei zur konstruktiven Auseinandersetzung mit einer mediatisierten Gesellschaft, in der sich die Jugendlichen und älteren Filmemacher verorten müssen. Das Filmen wird so zum Teil der Persönlichkeitsbildung und gestattet individuelle Reflexionen.

Darüber hinaus stiftet der Wettbewerb „Video der Generationen“ Gemeinschaft zwischen verschiedenen Generationen. Es entsteht eine Plattform des non-formalen und informellen Lernens in Gruppen von Menschen mit gleichen Interessenlagen. Der Dialog der Generationen, der in den hier vorgelegten Arbeiten sichtbar wird, schafft Verständigung und Verständnis zwischen „Jung“ und „Alt“.

Vom 26. bis 29. Juni 2014 findet im Thalia-Theater der Stadt Halle/S. diesjährige Bundesfestival Video statt. Das Hallische Institut für Medien e. V. ist der logistische und inhaltliche Partner. Finanziell unterstützt wird die viertägige Kulturveranstaltung durch die Medienanstalt Sachsen-Anhalt sowie das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt. Die Stadt Halle stellt darüber hinaus ebenfalls logistische Ressourcen zur Verfügung.

www.kjf.de
www.bundesfestival.de
www.jugendvideopreis.de
www.video-der-generationen.de

Festivalinformationen

Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF)
Christian Exner
Fon 0 21 91.79 42 32
exner@kjf.de

Pressekontakt

Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Marko Junghänel
Fon 089.74 38 96 57, Mobil 0170.495 17 47
junghaenel@kjf.de

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