Mainzer Medien-Know-how für's Bundes.Festival.Film.

KJF, 31. Mai 2017. Das Bundes.Festival.Film. findet vom 23. bis 25. Juni in den Mainzer Kammerspielen statt und gastiert damit nach 2016 bereits zum zweiten Mal in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Getragen wird das bundesweit renommierte Festival für Filmemacherinnen und Filmemacher aus dem nicht-kommerziellen Bereich zwar vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) in Remscheid – die Organisation vor Ort in Mainz liegt aber in weiten Teilen beim hier ansässigen Medieninstitut medien.rlp.

Erfahrung und Kompetenz gebündelt
Die Macher der als Wanderfestival konzipierten Veranstaltung verfügen zwar über Erfahrungen und Know-how aus nunmehr 30 Jahrgängen. „Vor Ort braucht es aber immer mit einem kompetenten und verlässlichen Partner, der das Festival an die lokalen Gegebenheiten anpasst. Mit medien.rlp haben wir bereits 2016 sehr erfolgreich kooperiert – nichts lag also näher, als dieses Erfolgsmodell in diesem Jahr fortzuführen“, so Thomas Hartmann, Leiter des Bundes.Festival.Film.

Das Konzept des Festivals spiegelt sich in der jahrlangen Arbeit von medien.rlp wider. Aktive Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen gehört zu den Kernaufgaben des Mainzer Instituts. Junge Menschen sollen durch die unterschiedlichsten Angebote zur souveränen und kritischen Mediennutzung befähigt werden. Das gelingt, indem sie selbst Medien produzieren, um die Herstellungsprozesse kennenzulernen und die Wirkmechanismen von Medien zu erleben. „Und das ganz unabhängig davon, ob es sich dabei um sogenannte ‚alte‘ oder ‚neue‘ Medien handelt“, erklärt Mario von Wantoch-Rekowski, Leiter von medien.rlp.

Medien nutzen – Mediennutzen

Die Angebote von medien.rlp richten sich aber nicht nur an Jugendliche. Pädagogische Fachkräfte werden ebenso geschult und zu aktiver Medienarbeit befähigt. Von Wantoch-Rekowski: „Die Zusammenarbeit mit dem KJF ist ein Gewinn für beide Seiten und war bereits 2016 wirkungsvoll. Wir bringen unsere Kenntnis der lokalen und regionalen Strukturen ein, um ein Filmfestival zu ermöglichen, das weit über die Stadtgrenzen von Mainz hinausstrahlt. Wir sprechen medienbegeisterte Menschen an, laden sie ein, Gast des dreitägigen Festivals zu sein. Umgekehrt hat dieses bundesweite Festival eine solche Strahlkraft, dass hoffentlich viele neue Kontakte entstehen, sich Filmgruppen neu gründen und junge wie ältere Menschen insgesamt einen positiven Blick auf die Möglichkeiten der Herstellung eigener Medien bekommen.“

Es geht weiter – immer weiter

Das KJF hatte seit der erstmaligen Austragung des Festivals vor 30 Jahren genau diesen Effekt im Blick: Von dieser Veranstaltung, die durch Deutschland wandert, sollen neue Impulse für Medienarbeit vor Ort ausgehen. Die lokalen Partner sollen in ihrer Wirksamkeit gestärkt werden und das medien-kulturelle Angebot vor Ort ausgebaut werden.

Das wird sich in Mainz beispielsweise auf die ebenfalls schon 30 Jahre bestehenden „video/film tage“ auswirken, die aus dem Bundes.Festival.Film. weitere Anregungen beziehen können. „Wir rechnen zudem mit einer weiteren Sensibilisierung der Pädagoginnen und Pädagogen im schulischen und außerschulischen Bereich. Sie können erleben, welch wunderbares Erfahrungsfeld Medien und deren eigenverantwortliche Produktion sind. Kindern und Jugendlichen wird damit größere gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Wenn wir diesem Ziel mit dem Filmfestival wieder ein Stück näher kommen, lohnt jede Anstrengung in der Vorbereitung der Veranstaltung“, so von Wantoch-Rekowski.

Neben dem Institut medien.rlp engagieren sich auch die Mainzer Kammerspiele als Veranstaltungsort für das Gelingen des Filmfestivals. An den drei Festivaltagen werden bis zu 500 Gäste aus ganz Deutschland in Mainz erwartet.

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